Ihre Website bringt keine Anfragen? Was wir bei Wiener Lokalen und Handwerkern wirklich sehen
Wenn eine Website keine Anfragen bringt, liegt das bei kleinen Betrieben selten an einer Sekunde Ladezeit und nicht zuerst am Design. Es liegt daran, ob die Seite den Betrieb in der Qualität zeigt, die er hat, und ob Gäste das Wichtigste ohne Umweg finden: Karte, Zeiten, Weg, Reservierung. Am auffälligsten war in unserer Messung von 323 Wiener Lokalen (Stand 4. Oktober 2026) die Ladezeit am Handy: Der wichtigste Inhalt erschien im Mittel erst nach 7,2 Sekunden, und nur 12 Prozent der Seiten schafften den Wert, den Google als gut einstuft. Dazu kommt, was wir beim Durchsehen einzelner Seiten oft finden: Der Weg zur Anfrage ist zu weit weg, ohne Telefon- oder Reservierungsknopf im ersten Bild. Ob das bei Ihnen auch so ist, prüfen Sie in zehn Minuten selbst, die Checkliste steht weiter unten.
Zuerst die Frage: Kommt überhaupt jemand?
„Keine Anfragen“ kann zwei Gründe haben: Es kommt niemand, oder es kommen Leute, aber sie melden sich nicht. Beides braucht eine andere Lösung. Drei kostenlose Blicke zeigen Ihnen, wo Sie stehen.
Die Markensuche. Geben Sie am Handy Ihren Betriebsnamen und den Ort in Google ein. Erscheint Ihre Seite ganz oben, und steht daneben Ihr Google-Eintrag mit Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen?
Der Google-Eintrag. Als Inhaber sehen Sie dort, wie oft Gäste angerufen, die Route gestartet oder auf Ihre Website getippt haben. Das sind die ehrlichsten Zahlen, die ein kleiner Betrieb bekommt.
Die Search Console. Ein kostenloses Google-Werkzeug. Es zeigt, wie oft Ihre Seite in der Suche aufgetaucht ist, wie oft jemand sie angetippt hat und mit welchen Suchwörtern. Es zählt ab der Einrichtung, nicht rückwirkend.
Unsere Faustregel: Taucht Ihre Seite kaum auf, ist es ein Sichtbarkeitsproblem. Taucht sie oft auf, aber das Telefon bleibt still, liegt es an der Seite selbst.
Was wir bei Wiener Betrieben gemessen haben
Wir haben im Herbst 2026 die Websites von 323 Restaurants, Cafés und Bars im 6., 7. und 8. Bezirk untersucht. Die ganze Auswertung steht in unserer Messung der Wiener Lokal-Websites.
Eigene Website vorhanden
- ERGEBNIS
- 14 Prozent keine, weitere 6 Prozent nur Facebook oder Instagram
- BASIS
- 323 Lokale
Verschlüsselt, Handy-Ansicht
- ERGEBNIS
- 95 Prozent verschlüsselt, 93 Prozent handytauglich
- BASIS
- 229 Lokale mit eigener Website
Ladezeit am Handy
- ERGEBNIS
- im Mittel 7,2 Sekunden; nur 12 Prozent höchstens 2,5 Sekunden; 36 Prozent über 10 Sekunden
- BASIS
- 224 Messungen
Gewicht der Seite
- ERGEBNIS
- im Mittel 2,6 Megabyte; jede vierte über 5 MB
- BASIS
- 224 Messungen
Inhalte springen beim Laden
- ERGEBNIS
- 15 Prozent
- BASIS
- 224 Messungen
Fremde Inhalte auf der Seite
- ERGEBNIS
- 2 von 252 geprüften Seiten
- BASIS
- 252 Seiten
| WAS WIR GEPRÜFT HABEN | ERGEBNIS | BASIS |
|---|---|---|
| Eigene Website vorhanden | 14 Prozent keine, weitere 6 Prozent nur Facebook oder Instagram | 323 Lokale |
| Verschlüsselt, Handy-Ansicht | 95 Prozent verschlüsselt, 93 Prozent handytauglich | 229 Lokale mit eigener Website |
| Ladezeit am Handy | im Mittel 7,2 Sekunden; nur 12 Prozent höchstens 2,5 Sekunden; 36 Prozent über 10 Sekunden | 224 Messungen |
| Gewicht der Seite | im Mittel 2,6 Megabyte; jede vierte über 5 MB | 224 Messungen |
| Inhalte springen beim Laden | 15 Prozent | 224 Messungen |
| Fremde Inhalte auf der Seite | 2 von 252 geprüften Seiten | 252 Seiten |
Zwei Dinge haben wir nicht gemessen. Wie viele Anfragen eine Seite bekommt, weiß nur der Betrieb selbst. Und für Handwerksbetriebe haben wir keine eigene Messreihe: Die Ursachen unten gelten dort sinngemäß, nur stehen statt der Speisekarte Ihre Leistungen und Ihr Einzugsgebiet im Mittelpunkt.
Warum Zahlen allein nicht reichen. Wir beurteilen eine Seite aus drei Blickwinkeln: Technik (lädt sie, ist sie verschlüsselt, passt sie sich dem Handy an), Eindruck (wir sehen sie ganz an, am Handy und am Computer: zeitgemäß, Infos da, Stimmung passend?) und Potenzial (wie viel hängt für diesen Betrieb an der Seite?). Technisch sauber heißt nicht gut. Eine fehlerfreie Seite ohne Infos ist schwach. Umgekehrt kann eine Seite mit technischem Mangel, etwa einem abgelaufenen Zertifikat, inhaltlich stark sein, dann reparieren wir statt neu zu bauen.
Die acht Ursachen, die wir wirklich sehen
Punkt 1 stützt sich auf unsere Messung. Bei den übrigen beruht die Aussage auf dem, was wir beim Bewerten einzelner Seiten finden. Gezählt haben wir das nicht.
1. Die Seite lädt am Handy zu langsam, das Hauptbild kommt spät
- Daran erkennen Sie es: Rufen Sie die Seite im Mobilfunknetz auf, nicht im WLAN. Wenn Sie selbst warten müssen oder das Hauptbild erst nach dem Text kommt, geht es Ihren Gästen genauso. Auf die Sekunde kommt es nicht an, auf den Eindruck in den ersten Augenblicken schon.
- Was es kostet: Besucher, die weitertippen, bevor sie Ihre Nummer sehen. Wer zwischen zwei Betrieben schwankt, nimmt den, dessen Seite zuerst da ist.
- Was hilft: Fotos verkleinern. Ein Handyfoto hat oft 4 bis 8 MB, auf der Website reichen 200 bis 400 KB. Dazu: kein Vorhang oder Ladebild am Handy, das Hauptbild von Anfang an sichtbar statt langsam eingeblendet, Hintergrundvideo erst danach nachladen.
2. Oben fehlt der Anruf- oder Reservierungsknopf
- Daran erkennen Sie es: Sehen Sie am Handy ohne Scrollen einen Knopf, der mit einem Tipp das Telefon startet, und bei Lokalen einen zum Reservieren?
- Was es kostet: Wer anfragen will, sucht kurz. Findet er nichts, ist der nächste Betrieb einen Tipp entfernt.
- Was hilft: Eine feste Leiste ganz oben, die beim Scrollen bleibt: Anrufen, Reservieren oder Anfragen, Route. Die Nummer muss antippbar sein.
3. Öffnungszeiten und Adresse sind versteckt
- Daran erkennen Sie es: Stehen sie klein am Seitenende, nur im Impressum oder in einem Bild?
- Was es kostet: Gäste stehen vor der geschlossenen Tür, oder sie rufen nur an, um die Zeiten zu erfragen.
- Was hilft: Zeiten und Adresse als Text, im ersten Bildschirm oder direkt darunter, genauso geschrieben wie im Google-Eintrag.
4. Speisekarte oder Leistungen sind nicht auffindbar
- Daran erkennen Sie es: Zählen Sie die Tipps von der Startseite bis zur Karte oder zur gesuchten Leistung. Unsere Faustregel: höchstens ein bis zwei.
- Was es kostet: Die Karte ist oft der Grund des Besuchs. In einer Usability-Studie zu Restaurant-Websites (480 Teilnehmer, US-Ketten, 2018, nicht eins zu eins auf Wien übertragbar) wollten 51 Prozent das Menü sehen und 23 Prozent den Standort finden.
- Was hilft: Die Speisekarte gehört als Text auf die Seite, mit Preisen, damit Gäste sie am Handy ohne Download lesen und Google sie versteht. Eine PDF-Karte zum Ausdrucken darf es zusätzlich geben, nur nicht als einzigen Weg. Beim Handwerk: eine eigene Seite je Leistung, mit Ort.
5. Google-Eintrag und Website verweisen nicht aufeinander
- Daran erkennen Sie es: Führt Ihr Eintrag auf Ihre Seite, und führt die Seite zurück zum Eintrag? Stehen Name, Adresse und Telefon an beiden Orten gleich?
- Was es kostet: Gäste landen auf veralteten Angaben. Laut Google selbst tauchen Betriebe mit vollständigen und richtigen Angaben eher in den lokalen Ergebnissen auf.
- Was hilft: Adresse der Website im Eintrag eintragen, Link zum Eintrag auf die Website setzen, Angaben angleichen. Das kostet nur Zeit.
6. Die Texte nennen keine Fakten
- Daran erkennen Sie es: Lesen Sie Ihre Startseite laut. Steht da, was Sie genau anbieten, wo, für wen und wann? Oder nur „Qualität und Leidenschaft“?
- Was es kostet: Die Seite wirkt austauschbar. Eine hübsche Seite ohne Inhalt ist für uns eine schwache Seite. Auch Google und KI-Assistenten geben nur wieder, was dort steht.
- Was hilft: Konkretes statt Floskeln: Leistungen, Einzugsgebiet, Zeiten, was Kunden erwartet, wer Sie sind.
7. Es gibt keine Fotos vom Betrieb
- Daran erkennen Sie es: Erkennt man auf den Bildern Ihren Raum, Ihr Team, Ihre Arbeit, oder könnten sie auf tausend anderen Seiten stehen?
- Was es kostet: Symbolbilder erkennen Besucher sofort. Sie sagen nichts darüber, wie es bei Ihnen ist.
- Was hilft: Wenige gute eigene Fotos schlagen viele fremde. Handyfotos bei Tageslicht sind ein Anfang.
8. Das Kontaktformular kommt nicht an, und niemand hat es je getestet
- Daran erkennen Sie es: Schicken Sie sich selbst eine Anfrage über Ihr Formular. Kommt sie an, und in welchem Postfach? Viele Formulare laufen ins Leere, weil sich die Mail-Adresse geändert hat, der Versand vom Hoster blockiert wird oder die Nachricht im Spam landet.
- Was es kostet: Anfragen, die es gab, die aber nie jemand gelesen hat. Das ist die bitterste Variante von „keine Anfragen“.
- Was hilft: Einmal im Monat eine Testanfrage schicken und die Antwortzeit prüfen. Ein Wiener Anbieter macht genau das als festen Punkt seiner monatlichen Betreuung; wir halten es für selbstverständlich.
Der Zehn-Minuten-Selbsttest am eigenen Handy
Schalten Sie das WLAN aus und gehen Sie der Reihe nach durch:
- Betriebsname und Ort googeln. Stimmen Zeiten, Telefon und Fotos im Eintrag?
- Die Website aus dem Eintrag antippen, Sekunden bis Bild und Text mitzählen.
- Ohne Scrollen: Sehen Sie Betriebsname, Leistung, Ort, Anrufknopf und Öffnungszeiten?
- Auf die Telefonnummer tippen. Startet der Anruf?
- Zur Karte oder wichtigsten Leistung gehen. Wie viele Tipps brauchen Sie?
- Lässt sich alles lesen, ohne die Seite aufzuziehen?
- Das Kontaktformular oder die Reservierung abschicken. Kommt die Nachricht an, auch im Spam-Ordner?
- Eine Testanfrage über das eigene Formular schicken und nachsehen, ob und wo sie ankommt.
- Zum Schluss die ehrliche Frage: Zeigt die Seite, was Ihren Betrieb ausmacht, oder zeigt sie nur, dass es ihn gibt?
Fehlt bei zwei oder mehr Punkten etwas, haben Sie Ihren Hebel gefunden.
Wann ein Relaunch nichts bringt
Eine neue Website löst nicht jedes Problem. In diesen Fällen empfehlen wir erst etwas anderes:
- Es kommt niemand. Zeigt schon der Google-Eintrag kaum Aufrufe, hilft zuerst das Profil: vollständig, aktuell, mit eigenen Fotos.
- Das Angebot ist unklar. Wenn Sie nicht in einem Satz sagen können, was Sie für wen tun, ersetzt das keine Technik.
- Das Telefon wird nicht abgehoben. Die schönste Seite nützt nichts, wenn Anrufe und Mails liegen bleiben.
- Der Betrieb läuft ohnehin voll. Mit Stammkundschaft und Schlange vor der Tür ist die Seite nicht dringend.
- Die Seite ist gut, nur die Technik hakt. Dann genügt eine Reparatur: neues Zertifikat, kleinere Bilder, schnellere Schriften.
Wie der Wechsel von einer alten zur neuen Seite abläuft, steht unter Neue Website: Ablauf mit alter Seite.
Was es bei uns kostet
Wir bauen Websites für Lokale, Handwerk und kleine Betriebe zum Fixpreis. Alle Preise gelten einmalig, zuzüglich USt:
Kompakt
- PREIS
- 599 Euro
- WAS DRIN IST
- eine Seite, Texte von uns, handytauglich, verschlüsselt, Impressum und Datenschutz, Anrufknopf, Link zum Google-Eintrag, drei Korrekturrunden
Sichtbar
- PREIS
- 999 Euro
- WAS DRIN IST
- alles aus Kompakt, dazu vier Seiten (eine je Leistung), eigene Titel und Beschreibungen für Google, Zeiten und Adresse maschinenlesbar, Google-Eintrag geprüft und angeglichen
Rundum
- PREIS
- 1.499 Euro
- WAS DRIN IST
- alles aus Sichtbar, dazu Fototermin vor Ort (bis 2 Stunden) und bis zu 20 bearbeitete Fotos
| PAKET | PREIS | WAS DRIN IST |
|---|---|---|
| Kompakt | 599 Euro | eine Seite, Texte von uns, handytauglich, verschlüsselt, Impressum und Datenschutz, Anrufknopf, Link zum Google-Eintrag, drei Korrekturrunden |
| Sichtbar | 999 Euro | alles aus Kompakt, dazu vier Seiten (eine je Leistung), eigene Titel und Beschreibungen für Google, Zeiten und Adresse maschinenlesbar, Google-Eintrag geprüft und angeglichen |
| Rundum | 1.499 Euro | alles aus Sichtbar, dazu Fototermin vor Ort (bis 2 Stunden) und bis zu 20 bearbeitete Fotos |
Laufend kommen 29 Euro im Monat zuzüglich USt dazu, jährlich verrechnet: nicht für Änderungen, sondern für den Betrieb, also Speicherplatz, Verwaltung der Internetadresse und Sicherheitsupdates; zwei kleine Änderungen pro Quartal sind inklusive. Wer die Seite selbst betreibt, bekommt alle Dateien und Zugänge und zahlt nichts Laufendes. Eine Platzierung bei Google oder eine Zahl an Anfragen sagen wir nicht zu. Zugesagt ist der Umfang. Mehr zum Ablauf: Website erstellen lassen in Wien.
Häufige Fragen
Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website?
Meist trifft eines von drei Dingen zu: Es kommt niemand auf die Seite, sie trägt am Handy nicht, oder der Weg zur Anfrage fehlt. Markensuche und Google-Eintrag zeigen, welcher Fall bei Ihnen vorliegt.
Wie bekomme ich mehr Anfragen?
In dieser Reihenfolge: Google-Eintrag vollständig machen, Seite am Handy schnell machen, Anruf- oder Reservierungsknopf nach oben setzen, Zeiten und Fakten als Text zeigen. Zusagen können wir dafür nichts, aber jeder Schritt räumt eine Hürde weg.
Brauche ich eine neue Website oder reicht eine Überarbeitung?
Stimmen Aufbau und Inhalt und fehlen nur Knöpfe, Fotos oder die Karte als Text, genügt oft eine Überarbeitung. Eine neue Seite lohnt, wenn sie alt, am Handy kaum bedienbar oder ohne Inhalt ist. Wir sehen es uns an und sagen Ihnen offen, welcher Fall vorliegt.
Was kostet mehr Sichtbarkeit?
Google-Eintrag und Search Console sind kostenlos. Bei uns beginnt eine fertige Seite bei 599 Euro einmalig, das Paket „Sichtbar“ mit vier Leistungsseiten und Google-Einrichtung kostet 999 Euro, jeweils zuzüglich USt.
Wie prüfe ich, ob meine Website am Handy funktioniert?
Mit dem Zehn-Minuten-Test oben, im Mobilfunknetz. Wer es genauer wissen will, findet kostenlose Messwerkzeuge im Netz; wichtiger als der Messwert ist, was Sie selbst in den ersten Augenblicken sehen.
Hilft eine Online-Reservierung?
Sie kann helfen, wenn Gäste auch außerhalb der Öffnungszeiten buchen wollen. Der Knopf muss oben sichtbar sein, und die Reservierung muss bei Ihnen ankommen. Haben Sie schon ein Reservierungssystem, binden wir es ein. Ohne System bleibt der Anruf der wichtigste Weg.
Quellen
- Eigene Messung der Websites von 323 Wiener Lokalen (6., 7., 8. Bezirk), Stand 04.10.2026: Messung der Wiener Lokal-Websites.
- Google, Hilfe zum Unternehmensprofil, „Tips to improve your local ranking on Google“, support.google.com/business/answer/7091.
- Jeff Sauro, MeasuringU, Usability-Studie zu Restaurant-Websites, November 2018, measuringu.com/ux-restaurant.
Ein kostenloser Blick auf Ihre Seite
Schicken Sie uns im Erstgespräch den Link zu Ihrer Seite. Wir sehen sie mit Ihnen an, am Handy und am Computer, und sagen Ihnen, was bei Ihnen am meisten ausmacht und ob eine Überarbeitung reicht oder ein Neubau sinnvoll ist. Das Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.